Arbeiten mit Einzelpersonen & kleinen Gruppen

Wenn Funktionieren nicht mehr reicht.

Viele Menschen kommen nicht, weil sie ein konkretes Problem lösen wollen.
Sie kommen, weil sie merken, dass sie sich selbst aus dem Blick verloren haben.

Nach außen läuft vieles.
Nach innen wird es still, anstrengend oder leer.

Nicht dramatisch genug für einen Zusammenbruch.
Aber deutlich genug, um zu wissen:
So möchte ich nicht weitermachen.


Worum es hier geht

Es geht nicht darum, jemand anders zu werden.
Und nicht darum, sich zu optimieren.

Es geht darum, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen – mit der eigenen Wahrnehmung, der inneren Haltung und dem, was für Sie wirklich stimmig ist.

Viele meiner Klient:innen beschreiben ihren Zustand so:

„Ich funktioniere.
Aber ich bin innerlich weg.“

Oder:

„Ich weiß viel – aber ich lebe nicht danach.“

Das ist kein Wissensproblem.
Das ist ein Kontaktproblem.


Wie ich arbeite

Im Kern ist das Coaching.

Ein Arbeitsraum, in dem Sie sich selbst wieder ernst nehmen – und das, was Sie längst wissen, Schritt für Schritt in Haltung und Handlung übersetzen.

Ich arbeite ruhig.
Ohne Druck.
Und ohne Ausweichen.

Im Gespräch geht es um präzise Wahrnehmung, Spiegelung und Klärung.
Nicht darum, Antworten zu liefern – sondern darum, die eigenen Muster sichtbar zu machen.

Manchmal reicht das Gespräch.
Manchmal nicht.


Wenn Worte nicht mehr weiterführen

In einigen Situationen ergänze ich die Arbeit bewusst durch körperlich-konkrete Zugänge
– zum Beispiel durch Arbeiten mit Ton, Knete oder Farbe.

Nicht als Methode.
Nicht als Kreativangebot.
Und nicht als Ersatz für Coaching.

Sondern dann, wenn Sprache zu glatt wird und Denken zur Ausweichbewegung.

Mit den Händen lässt sich nichts überspringen und nichts schönreden.

Was dabei häufig sichtbar wird:

  • Kontrolle bricht weg
  • Perfektionsansprüche scheitern real
  • innere Haltungen werden spürbar, nicht erklärbar

Das ist kein Muss.
Und kein Ziel an sich.
Sondern eine Möglichkeit, wenn Worte allein nicht mehr tragen.


Einzelarbeit und Kleingruppen

Ich arbeite sowohl im Einzelsetting als auch in kleinen Gruppen.

Kleingruppen haben eine besondere Qualität:

  • Selbsttäuschung wird schneller sichtbar
  • Rückzug funktioniert schlechter
  • Resonanz entsteht, ohne bewertet zu werden

Viele scheitern dort nicht an den anderen, sondern an der eigenen inneren Ehrlichkeit.

Genau deshalb sind kleine Gruppen oft wirksam.


Wann es unbequem wird

Es gibt typische Momente, in denen Menschen abbrechen wollen:

  • wenn es keine schnelle Lösung gibt
  • wenn Ohnmacht spürbar wird
  • wenn Erfolgserlebnisse ausbleiben
  • wenn klar wird: Ich bin selbst Teil dessen.

Ich halte diesen Punkt aus.
Aber ich nehme ihn niemandem ab.


Der kleinste Schritt – und warum er schwer ist

Der kleinste erste Schritt ist selten spektakulär.

Es ist:

  • wahrnehmen statt reagieren
  • üben statt verstehen
  • sich selbst auf die Schliche kommen

Genau das wird häufig vermieden.
Nicht, weil es zu schwer ist – sondern weil es konsequent ist.


Was sich nach einigen Wochen verändert

Nicht im Sinne von „alles fühlt sich gut an“.

Sondern ganz konkret:

  • Menschen hören anders zu
  • sie bewerten weniger
  • sie handeln aus Haltung, nicht aus Reflex
  • sie funktionieren weniger
  • und verlieren sich seltener selbst

Nicht perfekt.
Aber ehrlicher.


Was diese Arbeit nicht ist

Ich verspreche keine schnellen Durchbrüche.
Und ich übernehme keine Verantwortung für Ihr Leben.

Wenn Sie Bestätigung suchen, oder jemanden, der Ihnen Arbeit abnimmt, ist diese Form des Coachings nicht passend.


Ein ehrlicher Gedanke zum Schluss

Wenn Sie diese Seite lesen und sich nicht melden,
soll ein Gedanke bleiben:

„Ich will das eigentlich – aber ich traue mich noch nicht.“

Das ist in Ordnung.


Erster Schritt

Wenn Sie sich hier wiederfinden,
finden Sie auf der Kontaktseite den Rahmen für eine erste Anfrage –
inklusive der Frage, die Sie vorab schriftlich beantworten.

Ohne diese Antwort findet kein Gespräch statt.

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